Elektrik

Heute am Wasserablaufkasten weiter gebastelt. Nachdem ich gestern die fehlende Seitenwand angefertigt und befestigt hatte, ging es mit der sestlichen Wand weiter. diese habe ich einfach aus einem entsprechend großen Blech zugeschnitten und dann nahc den Maßen der Seitenwände gebogen. War recht schnell geschehen, denn schön muss es nicht werden, sieht sowieso keiner, nur dicht muss es werden. auch hier wieder mit Sika und Blindnieten abgedichtet/befestigt.

Nach einem ersten Versuch den Kasten einzuführen und an seinen Platz zu bringen, noch ein paar überstehende Kanten etwas zurückgeschnitten und zurechtgebogen. Befestigt wird das Ganze von oben rund um die Einlässe unter der Windschutzscheibe mit ein paar (zusätzlichen) Blechschrauben. Soweit bin ich aber noch nicht, ich muss das Teil noch ein wenig vor Rost schützen, auch wenn ich vorhabe es irgendwann komplett neu zu machen.

Beim überprüfen der Befestigungsmöglichkeiten habe ich mir die beiden Öffnungen im Außenblech mal genauer angesehen. Als wir den Bus kauften war hier keine Abdeckung mehr drauf, diese fand sich im Buskeller. Daher wußte ich nicht so genau wie das ausgesehen hatte. Das dorthin gehörende Aluminiumteil war auch verändert, hier waren Löcher der Befestigung zugeschweißt und neue Löcher angebracht worden. 

Bei dem Schlachtbus aus Leipzig war diese Abdeckung noch vorhanden gewesen, allerdings hatte Peter diese ausgebaut. Aber ich konnte mir den vermeintlich originalen Zustand des Aluteils ansehen. Bei meinem Bus fehlten im Karosserieblech zwei Muttern um das Aluteil zu befestigen, vermutlich wurden deshalb die Bohrungen im Alu zugeschweißt. Da diese Löcher im Blech noch vorhanden waren, habe ich gemessen, welche Schraubenstärke hier verwendet werden kann und die Löcher für den Einsatz von Einziehmuttern aufgebort. Danach Einziehmuttern eingesetzt, scheint zu funktionieren.

Den Wasserablaufkasten habe ich, nachdem er sich gut ein- und ausbauen ließ, noch ein wenig weiter bearbeitet. Da das Wasser oben nun reinkommen kann und hoffentlich nicht mehr im Businneren versickert, muss noch für einen Ablauf gesorgt werden. Dieser war wohl ehemals auf beiden Seiten vorhanden, wie ich zu spät bemerkte, ich habe derzeit nur einen.

Da ich auch bei dieser Arbeit nichts anschweißen wollte, musste ich ein wenig herumexperimentieren. Ein Flansch, welcher innen und außem verschraubt werden kann, fiel aus, da dieser innen immer etwas übersteht und ein Rest Wasser im Kasten stehen bleibt.

In der Garage und Werkstatt herumgesucht und zwei Schlauchtüllen gefunden, zum aufschrauben auf die Wasserleitung um dort z.B. Gartenschläuche anschließen zu können. Allerdings nicht die für ein bekanntes Kunststoffstecksystem oder dessen Nachbauten, sondern die konventionelle Version für Schlauch und Schlauchschelle. Die Überwurfmutter ließ sich entfernen, konnte ich ja nicht gebrauchen. Auch den Kunststoffeinsatz in der Tülle entfernt. Am oberen Ende der Tülle stand ein etwa 2mm breiter Rand, damit wollte ich die Tülle in den Kasten einkleben. Das ging nach dem Bohren eines entsprechend großen Loches auch recht gut, hielt nur leider den etwas fummeligen Einbau des Kastens an seine vorgesehene Stelle nicht aus, knickte ab.

Auch der Versuch die Tülle mittels Blechschrauben welche den Kragen der Tülle am Kasten andrücken sollten gingen leider schief. Der Kragen war den Belastungen nicht gewachsen und brach einfach ab. Ich wollte schon aufgeben, als ich mir die zweite der beiden Tüllen ansah.
Äußerlich sahen beide auf den ersten Blick ziemlich gleich aus, jedoch stellte sich die zweite als deutlich stabiler dar, so das ich einen zweiten Versuch mit den Blechschrauben startete. Mit Hilfe dreier kleiner Schrauben konnte ich den Ablauf so befestigen, dass der Schlauch sich aufstecken ließ, der Kasten eingebaut werden konnte und danach sogar noch dran und dicht war.

 Zum Abschluß des Tages den Wasserablasskasten noch mit schwarzem Sprühlack "grundiert".

Der zweite Ablauf wird hoofentlich nicht notwendig sein. Unser Kiteliner steht, wenn er nicht benutzt wird in der Scheune und um die Öffnung des Eintritts ein wenig schlechter für Wasser zugänglich zu machen, werde ich es Peter nachmachen und mir ein Blech anfertigen, welches zwischen Karosserie und Aluabdeckung geschraubt wird und nach oben hin die beiden Öffnungen ein wenig schützt. Natürlich mit ein paar Zentimetern Abstand, so dass noch genug Luft für die Frontbelüftung eintreten kann. 

Nun können die Arbeiten am Heizungskasten weitergehen.

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