Nun zur eigentlichen Demontage.
Hinweis: So habe ICH das bei UNSEREM Auto gemacht. Ich habe mittlerweile schon ein paar andere R81 gesehen (auch wenn ich kein Experte bin) aber jedes Auto sieht anders aus. Das was bei mir funktioniert und passt, muss nicht für alle gleich sein.

Luftpresser, Leitung gelöstDas Rohr zwischen Luftpresser und "Bremsanlage" lösen, direkt oben am Luftpresser und mit einem Lappen die Öffnungen verschließen. Den anderen Anschluss, über den der Luftpresser die Luft aus den Ansaugbrücke ansaugt, habe ich auch gelöst. Dieser steht bei meinem Auto ziemlich weit hoch und würde beim herausziehen des Motors vermutlich mit einem Halter der Mediumheizung kollidieren. Den Ansaugschlauch des Motors zwischen Luftfilter und Ansaugbrücke lösen und ausbauen.

Den Hochdruckschlauch zwischen Servopumpe und Vorratsbehälter der Lenkung am Vorratsbehälter lösen. Da wird Öl austreten, also etwas unterstellen! Öffnungen mit Lappen verschließen. Diesen Anschluss hatte ich schon mal los, der wird auch wieder losgehen! Die größte Angst, die ich bei dieser gesamten Ausbau- Aktion habe, ist es irgendwelche Schrauben/Verschraubungen nicht geöffnet zu bekommen oder abzureißen. Daher habe ich alles, was zu lösen war, schon zwei Tage vorher mit Rostlöser behandelt.

Anschluesse am GetriebeAm Getriebe sind zwei elektrische Anschlüsse, diese markieren und fotografieren, danach lösen.

Die Leitung zum Kupplungsnehmerzylinder abschrauben, ebenso die Druckleitung zur Staudruckbremse.

Die Kabel zum Generator (Lichtmaschine) müssen gelöst werden. Ebenso das Kabel zum Anlasser. Kontrolle ob die Batterie abgeklemmt ist! Auf dieser Leitung ist richtig „Saft“ drauf und am Ende der Leitung lediglich ein Kabelschuh.

Den elektrischen Verbinder zum Motor trennen, sind 2*4 Steckverbinder. Zwei Kabel gehen zur Flammglühanlage, eines zum Magnetentil. Dieses liegt zwischen Luftpresser und 6. Zylinder und ist am Windleitblech angeschraubt. Ein 4mm² Kabel geht zum Anlasser, eines zur Flammglühkerze. Zwei Kabel gehen zum Öldruckgeber an die Filterkonsole, zwei andere an den Warngeber für die Keilriemen des Motorlüfters.

DieselleitungAuf der „Rückseite“ des Motors muss die Kraftstoffleitung, die Leckölleitung und das Gasgestänge gelöst werden. Danach ist die Kardanwelle zu lösen. Ich habe sie am Getriebeflansch gelöst, da ich die Welle nicht als „Ballast“ mit ausbauen wollte. Allerdings muss man zum Lösen das Fahrzeug etwas bewegen, weil mindestens zwei Schrauben immer so ungünstig stehen, dass man nicht drankommt.

Am Schaltgetriebe die Tachowelle/Signalleitung des Tachos lösen. Hierzu muss man (jedenfalls bei den Gebern die an meinen beiden Schaltgetrieben verbaut sind, an dem Anschluss einen kleinen, flachen Stift vorsichtig herausziehen, bevor man den Bajonettanschluss lösen kann.

ÖldruckgeberNun sollten alle Verbindungen des Motors zum Bus gelöst sein, es fehlen nur noch die Halterungen. Zwei auf der linken Seite und eine auf der Rechten. Bevor wir diese gelöst haben, habe ich die zuvor vorbereitete Palette und der Motor geschoben und schon mal grob verkeilt. Da die Palette aufgrund des schrägen Bodens nicht ganz gerade steht, war es eine gute Idee die Rollen mit Bremse zu kaufen. Um ein Kippen des Motors zu verhindern haben wir ihn mit einem schweren Ratschengurt an der Palette festgezogen. Die Halterungen waren schnell entfernt, links haben wir die komplette Motortraverse ausgebaut, dann ist mehr Platz.

Das herausziehen des Motors ist eigentlich kein Problem, wurde bei uns aber durch die vorhandene Infrastruktur, wie einem unebenen und schrägen Boden sehr erschwert. Leider war die Palette wohl schon etwas altersschwach, was aber natürlich erst auffiel als der Antrieb drauf lag. „Kurz“ noch mal hochgestemmt und mit ein wenig Gewalt eine in der Nähe herumliegende 22mm Spanplatte unter den Motor. So biegt sich die Palette zwar immer noch, hält aber bisher. Da muss ich nach dem Einbau des Motors noch mal nachbessern.Motor raus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch ein Bild Dreck an den Anschlüssen der Lichtmaschinevon den Anschlüssen der Lichtmaschine (Generator). Zur Kühlung ist hinten ein Luftschlauch angebracht, welcher neben dem ersten Zylinder an das Luftleitblech geht. Durch diesen Schlauch ist wohl ein wenig Dreck reingekommen... 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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